Damen (Bezirksliga West)

Damen 1 2017

Diese Mannschaft ist ursprünglich aus der A-Jugend weiblich des Vereins hervorgegangen. Zwei Spielrunden wurden in der Landesliga der A-Jugend und schließlich noch parallel dazu in der B-Klasse der Damen als zweite Mannschaft des RSC gespielt.
Von Saison zu Saison gab es den ein oder anderen Spielerwechsel, aber einge sind der Mannschaft von Anfang an treu geblieben.
Letztes Jahr sind wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufgestiegen. Wir sind ein Kader aus ca. 14 Spielerinnen und immer auf der Suche nach neuen Mitstreitern!

Aktuell spielen:
Von links nach rechts: Stefanie Hunyadi, Nadine Knoll, Stefanie Frech, Elena Seyrich, Brigitte Essig, Jessica Blach
Vorne: Ina Geist, Verena Waeber, EllenSiegle
Liegend: Hahn im Korb und Trainer Jens Kailbach

Unser Dank gilt wie all die Jahre zuvor unserem Trainer Jens Kailbach, unserer Jungend, die uns schon an einigen Spieltagen ausgeholfen hat, unserer 2.Damenmannschaft und allen anderen Zuschauern für die tatkräftige Unterstützung während unserer Spiele, sowie unserem Sponsor INTERSPORT Krauss Renningen.

Wir freuen uns immer sehr über Verstärkung! Einfach mal im Training vorbeischauen! :-)

Spielberichte

Bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus

RSC Damen1: SG SSC Tübingen/TSG Tübingen 2    3:2       25:14, 22:25, 25:22, 21:25, 16:14

Nachdem die letzten Partien immer zwar knapp, aber dennoch zu unseren Ungunsten ausgingen, wollten die Damen des RSC an diesem Spieltag in der mit 18°C doch etwas frischen Halle endlich wieder punkten. Beim Pfeifen der ersten Partie des Tages des Tabellenführers gegen unseren späteren Gegner zeigte sich jedoch schnell, dass ein Spielgewinn keine leichte Sache werden würde. Die Tübinger Mannschaft spielte variantenreich auf sehr hohem Niveau und forderte dem Tabellenersten alles ab. Lediglich die Zuspielerin erwies sich im Vergleich etwas langsamer als ihre Teamkolleginnen. Hier wollten die Damen aus Renningen ihre Nadelstiche setzen. Leider löste sich der schön ausgedachte Spielplan bereits bevor der erste Ball überhaupt gespielt worden war in Luft auf. Die etatmäßige erste Zuspielerin der Tübinger Mannschaft traf pünktlich zum zweiten Spiel des Tages ein und merzte damit die einzige wirkliche Schwäche der Gastgeberinnen aus. Wäre ja auch zu schön gewesen. Na gut, würden wir uns eben noch mehr Mühe geben müssen.

Der erste Satz begann vielversprechend. Die Damen des RSC konnten sich schon von Beginn an absetzen und mit einem beruhigenden Polster von vier bis fünf Punkten den Gegner auf Abstand halten. Unsere Angriffe saßen, Ina versenkte von außen die Bälle fast schon nach Belieben, die Tübingerinnen liefen den Bällen hinterher. Entsprechend deutlich ging der erste Durchgang mit 25 zu 14 Punkten an uns. Leider kam es dann im zweiten Satz so, wie es eigentlich immer kommt. Auf die Euphorie über einen guten ersten Satz folgt immer die Ernüchterung verbunden mit dem Absturz im Zweiten.  Bevor wir uns überhaupt so richtig auf der neuen Spielfeldseite zurechtgefunden hatten, stand es auch schon 10 zu 2 Punkte gegen uns. Natürlich gaben wir jetzt alles und spielten hervorragenden Volleyball, aber Tübingen konnte sich mit nur noch drei Punkten Vorsprung mit 25 zu 22 zum Satzgewinn retten. Wie würde es im dritten Durchgang laufen? Hatte Tübingen uns im ersten Satz nur unterschätzt und das Spiel auf die leichte Schulter genommen? Und Renningen doch keine Chance?

Oh doch. Ganz im Gegensatz zu den bisherigen Spielen gelang es uns, mit harten und platzierten Aufschlägen die Damen aus Tübingen zu Fehlern zu zwingen. In der Abwehr klappte die Abstimmung immer besser, der Ball landete immer wieder präzise auf der Zuspielerposition bei Nike. Und so konnten die beiden Außenangreiferinnen Lisa und Jessica, die verletzungsbedingt kürzertreten musste, ihre knallhart geschlagenen Diagonalbälle immer wieder in der gegnerischen Spielfeldhälfte versenken. Aber die Tübingerinnen hielten dagegen, besonders die Mittelblockerin stellte den Renninger Rückraum immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Ein Satz auf Augenhöhe mit dem am Ende besseren Ende für uns. Damit hatten wir zumindest einen Punkt sicher, aber wir wollten mehr

Der vierte Satz verlangte den Spielerinnen beider Teams alles ab. Keine der Mannschaften konnte sich absetzen, die Führung wechselte häufig, verbissen wurde jeder Ballwechsel geführt. Rebecca befand sich in der Abwehr häufiger in der Luft als mit beiden Beinen auf dem Boden. Dabei rettete sie zwar wahnsinnig viele Bälle, landete bei diesen Aktionen aber sehr häufig auf Hüfte, Ellenbogen oder Knie. Aber unsere Meisterin im Zähne zusammenbeißen gab nicht auf und verschob die sowieso schon hohe Schmerzgrenze einfach noch weiter nach oben. Genauso wenig wie der Rest der Truppe. Lenice schlug immer wieder kurze Bälle von der Mitte am Block vorbei und Tabea machte auf der Diagonalposition mit cross geschlagenen Bällen immer wieder direkte Punkte. Dummerweise häuften sich zum Satzende hin plötzlich leichte Fehler und Tübingen holte sich diesen Durchgang mit 4 Punkten Vorsprung. Der Tie Break musste die Entscheidung bringen. Und der lief von Beginn an schlecht für uns. Zwar konnten wir immer wieder einen großen Rückstand fast einholen, aber eben immer nur fast. Trotz zweier Auszeiten und einem taktischen Wechsel stand es 14 zu 11 Punkte gegen uns. Ein Fehler und wieder wäre es nichts mit einem gewonnenen Spiel. Aber wie schon so oft bewies Lisa keine Nerven am Aufschlag und setzte die gegnerische Annahme gehörig unter Druck. Die Bälle aus dem gezwungenermaßen unsauberen Aufbau der Gegnerinnen erleichterten uns die Angriffe und so erzwangen wir Punkt für Punkt zunächst den Einstand, dann einen Punkt Vorsprung und schlussendlich den mit zwei Punkten fix gemachten Endstand von 16 : 14. Damit gehörte der Sieg uns. Ein Sieg, der alle Blessuren vergessen machte und euphorisch gefeiert wurde. Hatten wir doch endlich gezeigt, wozu wir fähig sind. Und in der Rückrunde werden wir noch stärker auftreten, versprochen.      

Knapp verlieren schmerzt doppelt

SG TSG Reutlingen 2/TSV Betzingen Renninger SC 3:0 (26:24 25:20 25:21)

Aufgrund einer Verletztenliste, die so lang war wie die Mannschaftsbezeichnung unserer Gegnerinnen, konnten wir an dem zweiten Spieltag nur mit sechs Spielerinnen antreten. Ohne Auswechselspieler kann ein Trainer nicht auf Schwankungen der Spielstärke reagieren oder taktische Veränderungen vornehmen. Ein Umstand, der es für uns gegen die erfahrene Mannschaft aus Reutlingen nicht leichter machte. Dennoch konnten wir den ersten Satz lange sehr ausgeglichen gestalten und blieben immer in direkter Schlagdistanz zu den Gastgeberinnen. Und so ging der erste Satz denkbar knapp mit 24 : 26 an Reutlingen. Ein knapp verlorener erster Satz war in der Vergangenheit immer ein Ansporn für die Damen des Schwimmclubs. Leider hatten aber alle Spielerinnen an diesem Sonntag einen rabenschwarzen Tag erwischt, keine konnte ihre normale Leistung abrufen. Die Aufschläge zu harmlos, die Angriffe selten druckvoll genug. Es spricht für die Qualität der Renninger Spielerinnen, dass sie dennoch nie aufgaben und mit einer starken kämpferischen Leistung dem Gegner alles abverlangten. Trotz aller Anstrengungen fehlte uns am Ende aber immer das nötige Quäntchen Glück und so gingen auch die folgenden beiden Sätze beim Wiedersehen mit unserer ehemaligen Spielerin Hoa in den Reihen der Reutlingerinnen leider knapp gegen uns aus. Eine Niederlage, die um so schmerzvoller war, da eigentlich mehr drin gewesen wäre. Doch die Ratlosigkeit über die Gründe der unerklärlichen spielerischen Schwächen wich schnell dem Willen, es in den nächsten Begegnungen besser zu machen.

Es spielten: Beccy, Bekky, Ina, Lisa, Nike und Tabea.

Verhaltener Auftakt in Blau

Renninger SC - Volleyball Akademie Stuttgart 4 3:2 (23:25 20:25 25:15 25:17 15:10)

Renninger SC - FV Tübinger Modell 2 0:3 (17:25 19:25 13:25)

Nach langer Covid-19 bedingter Abstinenz durfte endlich wieder Volleyball gespielt werden. Bei schönstem Herbstwetter trafen die Damen aus Renningen auf dieselben Gegner wie zum Auftakt der vergangenen, dann leider abgebrochenen Spielsaison. Und der Trainer war nervös. Sehr nervös. Denn damals mussten beide Spiele abgegeben werden und seither fanden keine Begegnungen mehr statt. Wie würde sich die Damenmannschaft des RSC in den ersten Spielen schlagen?

Verändert hatte sich im Vergleich zu letztem Jahr das Gesicht der Mannschaft. Zusätzlich zu Rebekka aus unserem eigenen Nachwuchs hatten sich drei neue Spielerinnen zu uns gesellt. Rebecca, Tabea und Lenice waren als drei leistungsstarke Angreiferinnen in der wettkampffreien Zeit bei uns im Training vorbeigekommen. Gekommen, um zu bleiben. Im Training klappte die Abstimmung innerhalb der Mannschaft bereits ganz gut, aber wie würde es unter Druck in den Ligaspielen laufen?

Im ersten Spiel gegen die Damen aus der Kaderschmiede Volleyballakademie zeigte sich schnell, dass uns die Gegnerinnen trotz unserer beiden Vorbereitungsspiele doch Einiges voraushatten. Leichte Fehler in der Zuordnung und im Timing sorgten dafür, dass trotz ansprechender Leistungen die ersten beiden Sätze mit 23:25 und 20:25 abgegeben werden mussten. Aber Renningen wäre nicht Renningen, wenn sich das Team jetzt nicht gegen die drohende Niederlage im ersten Spiel der Saison gestemmt hätte. Aus einer immer sicherer werdenden Abwehr heraus konnten nun auch mit zwingenden Angriffen immer wieder sichere Punkte erzielt werden, unser Neuzugang Tabea sorgte als Diagonalangreiferin für den notwendigen Druck auf den Gegner. So ging Satz drei mit 25:15 verdient an uns. Im vierten Durchgang dasselbe Bild. Stuttgart spielte stark, aber Renningen spielte stärker. Während Lisa mit harten Schmetterschlägen die Bälle immer wieder im gegnerischen Feld versenkte, überwand Rebecca in der Mitte den Stuttgarter Block immer wieder mit gefühlvollen Lobbs. Die unerklärliche Aufschlagsschwäche der ersten beiden Sätze war glücklicherweise auch Vergangenheit und so erzwangen die Damen aus Renningen, erstmals in den neuen blauen Trikots auf dem Feld, mit dem Gewinn des vierten Durchgangs den Tie-Break. In diesem Satz, der nur bis 15 Punkte gespielt wird, lagen die RSC Damen immer mit einem beruhigenden Polster vorn. Und mit 15:10 im abschließenden Satz ging dann das erste Spiel der neuen Saison hart umkämpft, aber verdient an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Spiel gegen die sehr spielstarken „Goldies“ aus Tübingen mussten wir zunächst einmal die Mannschaft umstellen. Elli, die im ersten Spiel als Joker noch gestochen hatte und viel zu der Wende in den drei letzten Sätzen beigetragen hatte, war nicht mehr dabei. Aber mittlerweile verfügt der Renninger Spielerkader auch in der Breite über so viel Qualität, dass wir einen solchen Verlust eigentlich kompensieren können. Doch trotz aller Spielstärke der RSC Damen, gegen die Tübinger Spielerinnen war wenig zu holen. Zwar holte Bekky mit ihrem starken Block immer wieder direkte Punkte und Nike zwang die Gegnerinnen mit harten Aufschlägen zu Fehlern. Auch die platzierten Longline Schläge von Ina füllten das Punktekonto der Gastgeberinnen. Aber auch wenn sich der gesamte Spielverlauf auf sehr hohem Niveau bewegte und es ein ausgeglichenes Spiel mit vielen sehenswerten Spielzügen war, hatte der RSC am Ende das Nachsehen. Die Tübinger setzten sich zum Satzende immer wieder ab und gewannen verdient mit 17:25, 19:25 und 13:25. Dennoch fühlten sich die Renningerinnen nicht als Verlierer, hatten sie doch ein mitreißendes Spiel gegen einen starken Gegner abgeliefert und konnten zu Recht stolz auf ihre Leistung sein.       

Es spielten: Becci, Bekky, Ellen, Elli, Ina, Lisa, Nike und Tabea.