Herren - Spielbericht Herren Auswärtsspiel in Rottenburg [11.12.2022]

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Trotz Herbstmeisterschaft folgt die kalte Dusche

Trotz Herbstmeisterschaft folgt die kalte Dusche – H1 gewinnt in Rottenburg

TV Rottenburg 5 - Renninger SC 1:3 (16:25 25:20 19:25 20:25)

Zu einer absolut unchristlich angesetzten Hallenöffnungszeit von 9 Uhr an einem Sonntagmorgen begann das letzte Spiel des Jahres der Herren 1. Das frühe Wecker Klingeln, manche würden sagen: „Mitten in der Nacht“, sollte auch im weiteren Verlauf für die ein oder andere Schwierigkeit sorgen.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm in der ungewöhnlich rutschigen Otto-Locher-Halle ging es mit folgender Starting Six los. Marcus und Nick starteten auf Außen, die Mitte stellte sich mit Marcel und Alex von selbst auf, nachdem sich der dritte Mittelblocker beim Snowboarden verletzt hatte. An dieser Stelle wünschen wir noch eine gute Besserung an Simon. Auf der Zuspielposition stand wie gewohnt Jan. Ihm diagonal gegenüber durfte Eryk sein Comeback nach einer nervigen Schulterverletzung feiern. Komplettiert wurde alles von Libero Sven. Zu Satzbeginn stand die Uhrzeit einigen Spielern noch ins Gesicht geschrieben und das Spiel startete verfahren und lies noch nichts vom „Renninger Flow“ erkennen, der bisher die Saison so prägte. Gegenüber jedoch standen hellwache Rottenburger. Die junge Mannschaft war hungrig und vermochte jede Unkonzentriertheit auf Renninger Seite auszunutzen. Erst zur Mitte des Satzes begann das Renninger Aufschlagspiel in Fahrt zu kommen. Mit einer sehenswerten Aufschlagsserie sorgte Eryk für den Unterschied, sodass die Renninger Jungs den ersten Satz einfahren konnten.

Dieser Schwung sollte in den zweiten Satz mitgenommen werden, „nicht wieder den Start verschlafen“ war die Ansage. Ob es an der Müdigkeit lag oder an anderen Umständen weiß keiner, nur leider kam von dieser Ansage nur das Wort „verschlafen“ bei den Spielern an. Erneut fanden die Renninger nicht in ihr gewohntes Spiel, scheiterten an der Block-Feldabwehr der Rottenburger oder leisteten sich einfache Abstimmungsfehler. Zudem wurden die jungen Wilden aus Rottenburg immer stärker und wehrten sehenswert die Bälle ab. Die gesetzten Impulse von Trainerin Jenni in Form von Wechseln und Auszeiten sollten in diesem Satz ohne Erfolg bleiben. Der Satz geht verdient an den Gastgeber. Um nun nicht wichtige Punkte im Titelrennen liegen zu lassen war klar, dass jetzt ein Ruck durch die Mannschaft gehen muss.

„Reiß‘ die Jungs mit!“ war Jennis Ansage zu Zuspieler Jan bei seiner Rückeinwechslung. Bis dato fehlte auf Renninger Seite vor allem die gewohnte Energie und Stimmung. Die „emotionalen Leader“ waren jetzt gefragt und sie sollten liefern. Mit einem Ass und einer schnellen Drei Punkte Führung begann Satz 3. Einige taktischen Änderungen, um den Angriff der Gegner besser in den Griff zu bekommen, zeigten nun Wirkung und der Renninger Mittelblock um Alex und Marcel lief heiß. Aus guten Situation wurden sie vermehrt von Jan in Szene gesetzt und kamen schnell gut auf Quote. Das strukturierte Spiel der Rottenburger wies gegen die Schnellangriffe Lücken auf, sodass die Renninger Herren gegen Ende des Satzes immer besser in Fahrt kamen. Vom hohen Angriffsvolumen entlastet, lief so auch der Renninger Außen- und Diagonalangriff wieder flüssiger. Somit konnte der Satz dann souverän zu 19 gewonnen werden.

Auch Satz Vier sollte gewonnen werden, um das Straucheln des Tabellenzweiten aus Frommern bestmöglich auszunutzen und den Vorsprung in der Tabelle auf vier Zähler wachsen zu lassen. Mit dem Elan und dem Spielwitz des dritten Satzes ging es direkt weiter. Auch wenn die Renninger in diesem Satz (oder dem gesamten Spiel) nicht immer einer Meinung mit dem Schiedsrichter waren, konnte man sich Punkt um Punkt einen Vorsprung herausspielen. Dieser Satz sollte am ehesten an den Renninger Volleyball erinnern, mit dem sie in dieser Saison so erfolgreich sind. Aus druckvollen Aufschlägen wurden Situationen zum Gegenangriff kreiert und konsequent genutzt. Zum Renninger Matchball sollte nochmals gezaubert werden, was jedoch zweimal misslang, bis Nick dann das Spiel mit einem klassischen Ball über die Außenposition beendete. Damit haben die Renninger nun vier Punkte Vorsprung in der Tabelle und sind bisher noch ungeschlagen Herbstmeister.

Zu allem Übel von viel zu frühem Aufstehen bis zur rutschigen Halle kam jetzt noch ein echter Schreck: In Rottenburg wird Energie gespart und die Duschen lieferten nur kaltes Wasser. Böse Zungen (Jenni) behaupten, die kalte Dusche hätte der Mannschaft vor dem Spiel besser getan. Mit einer soliden Leistung und mehr Tiefen als Höhen holen die Herren dennoch verdient 3 Punkte nach Hause und verabschieden sich in den Winterurlaub. Zeit, um einige Wehwehchen in den Griff zu bekommen. Nick erhält den „Kackhaufen“, da er mit der Uhrzeit am meisten zu kämpfen hatte. Auf Grund des bärenstarken Comebacks von Eryk erhielt dieser verdient die Auszeichnung des MVPaka.

 

Es spielten: Marcus Hergert, Marcel Schöffmann, Luca Gilg, Nick Tryzna, Eric Holzäpfel, Eryk Majka (MVPaka), Alexander Ocker, Lukas Schneller, Sven Kettemann und Jan Trauer. Es coachte Jenni.

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Berichte Volleyball

TV Rottenburg 5 - Renninger SC 1:3 (16:25 25:20 19:25 20:25)

Zu einer absolut unchristlich angesetzten Hallenöffnungszeit von 9 Uhr an einem Sonntagmorgen begann das letzte Spiel des Jahres der Herren.

Im ersten Spiel gegen Betra konnte man nach Satzrückstand den zweiten Satz gewinnen.

Renninger SC  - SG TSV Schafhausen / VC Mönsheim         3:0 (25-11; 25-23; 25-20)
Renninger SC  - TSV Ofterdingen                                            3:0 (25-18; 25-21; 25-20)

Am 13.11.2022 sollte am Rankbach wieder Volleyball gespielt werden.

Renninger SC H1 vs. SG TV Beffendorf 2 / VC Hardt                     3-0 (25-18; 25-21; 25-10)

Bei schönstem Wetter trafen sich die Herren 1 pünktlich um 11:45 Uhr um zum weitesten Auswärtsspiel aufzubrechen.

Renninger SC D2 vs. VfL Sindelfingen 2                  3-1 (25-18; 25-16; 18-25; 25-22)

Bei bestem Wetter fanden sich alle Spieler pünktlich um 13 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Sindelfingen ein.